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Seit kurzer Zeit sind in der Schweiz die Produkte der Marke BC Racing offiziell erhältlich. BC Racing hat in der englischen und amerikanischen TimeAttack-Szene mittlerweile einen guten Ruf, die Fahrwerke werden dort geschätzt und häufig eingesetzt. Grund genug für TrackDays.ch, die BC Racing Fahrwerke in Zusammenarbeit mit Circuit-Parts GmbH genauer unter die Lupe zu nehmen.
Im ersten Teil unseres Praxistests haben wir das BC Racing BR Type Gewindefahrwerk in unseren Subaru Legacy MKII eingebaut. Der Einbau verlief absolut problemlos, unser erster Eindruck war sehr positiv. Zeit, das Fahrwerk auch im Alltag zu testen!

Kurzstrecke

Nach zwei, drei Tagen Anpassung merkt man auch auf dem Arbeitsweg kaum mehr, dass ein Gewindefahrwerk verbaut ist. Das Fahrwerk unterscheidet sich von der Härte und dem Verhalten her nur unwesentlich von modernen Sportfahrwerken, wie sie z.B. von Honda oder Renault heute serienmässig verbaut werden. Natürlich muss sich jeder Käufer eines Gewindefahrwerks schon vorab bewusst sein, dass er Einbussen an Komfort in Kauf nehmen muss. Diese werden jedoch durch die verbesserte Fahrdynamik mehr als weg gemacht. Bei unserem Testfahrzeug stellten wir sofort fest, dass das der Wagen direkter einlenkt und das seitliche „Rollen“ (Wankbewegung) in Kurven quasi weg ist. Das BC Racing Gewindefahrwerk wirkt harmonisch, es schlägt nicht, die Federn sind nicht zu hart und nicht zu weich.
Wer also ein sportliches Fahrwerk sucht, welches sich durchaus auch im Alltag fahren lässt, ist mit dem BC Racing Gewindefahrwerk sicher gut bedient. Selbst nach 10’000 Kilometern macht der Arbeitsweg mit unserem Testfahrzeug noch grossen Spass.

Langstrecke

Bei einem 550 km Trip nach Österreich und wieder zurück in die Schweiz konnten wir die Langstreckentauglichkeit des Fahrwerks testen. Auch auf der Autobahn lies sich das Fahrwerk bei 120km/h sehr gut fahren. Die Bodenunebenheiten übertragen sich natürlich besser auf die Insassen als bei einem „standard“ Fahrwerk, zumindest bei einer moderaten Einstellung der kombinierten Zug- & Druckstufe lässt sich der Wagen auch problemlos zwei Stunden am Stück auf der Autobahn fahren, ohne dass sich die Passagiere durch das sportliche Fahrwerk gestört fühlen. Auf unserer Strecke lag im Vorarlberg auch ein wunderschöner Pass, dort konnte sich das BC Racing Gewindefahrwerk in unserem Testfahrzeug auszeichnen. Anders als mit dem originalen Fahrwerk, kann unser Legacy nun wirklich als Kurvenräuber bezeichnet werden. Die Kurvenfahrten machen jetzt richtig Spass, trotz der fehlenden Leistung.
Nach der Langstreckenfahrt und knapp 10’000 gefahrenen Kilometern haben wir das Fahrwerk noch einmal kontrolliert und siehe da: Alle Konterringe sind fest, nichts hat sich gelöst, alles in Ordnung. An dieser Stelle ein kleiner Tipp am Rande: Wir fetten unsere Gewindefahrwerke von Zeit zur Zeit ein, um Korrosion vorzubeugen. Gerade wenn das Gewindefahrwerk auch im Winter bei Schnee und Salz im Einsatz ist, empfiehlt sich dieser Schritt. Wir benutzen ein Haftfett aus der Spraydose, welches bequem grosszügig an die Federbeine gesprayt werden kann. Haftfette gibt es in jedem Baumarkt für wenig Geld zu kaufen. Alternativ können auch Pistolenfette eingesetzt werden. Zusätzlich können die Uniball-Domlager ebenfalls mit Fett oder mit WD40 eingesprüht werden.

Fazit

Natürlich ist es Geschmacksache, aber wer gerne sportlich Auto fährt, wird auch im Alltag Freude am BC Racing Gewindefahrwerk haben. Wir sind auf jeden Fall sehr zufrieden mit dem Fahrwerk unseres Testautos. Auch nach knapp 10’000km konnten keine Probleme festgestellt werden, das Fahrwerk sieht noch aus wie aus der Box und fährt sich wie frisch eingebaut.
Falls Ihr mehr wissen wollt über die BC Racing Produkte helfen euch Pascal
(pascal@circuit-parts.ch) und Stefan (stefan@circuit-parts.ch) von Circuit-Parts gerne weiter. Besucht auch ihre Website: www.circuit-parts.ch!

Achtung: Bitte beachtet, dass Arbeiten an Fahrwerken immer durch Fachleute ausgeführt werden müssen! Bedenkt, dass das Fahrwerk ein sicherheitsrelevantes Teil ist. Weder TrackDays.ch noch Circuit-Parts GmbH übernehmen irgendwelche Haftung bei eventuellen Schäden, welche durch den Ein- oder den Umbau von Fahrwerken gemäss diesem Bericht entstehen.

Download: BC Racing Praxistest Teil 2 (PDF)

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Seit kurzer Zeit sind in der Schweiz die Produkte der Marke BC Racing offiziell erhältlich. BC Racing hat in der englischen und amerikanischen TimeAttack-Szene mittlerweile einen recht guten Ruf, die Fahrwerke werden dort geschätzt und häufig eingesetzt. Grund genug für TrackDays.ch, die BC Racing Fahrwerke in Zusammenarbeit mit Circuit-Parts genauer unter die Lupe zu nehmen. Bei dem getesteten Fahrwerk handelt es sich um ein BC Racing BR Type Gewindefahrwerk für den Subaru Legacy MKII. Viele Informationen zu BC Racing findet ihr auf der Website von Circuit-Parts, www.circuit-parts.ch!

Der erste Eindruck

BC Racing GewindefahrwerkBereits beim Abholen des Fahrwerks fällt die gute Verarbeitungsqualität auf. Hält man das Fahrwerk in der Hand, bemerkt man einerseits das Gewicht der Federbeine, andererseits die hochwertigen Materialien, aus welchen das Fahrwerk besteht. Die Konterringe, welche z.T. bei anderen Fabrikaten aus Kunststoff gefertigt sind, sind aus Metall und können dementsprechend auch besser angezogen werden. Der Radsturz kann bei den vorderen McPherson-Federbeinen direkt an den Domlagern, welche aus Aluminium gefertigt sind, eingestellt werden.

Im Lieferumfang des Fahrwerks enthalten sind massive, hochglanzpolierte Werkzeuge für die Konterringe, in welche das BC Racing Logo gestanzt ist. Weiter liegen dem Fahrwerk ein Inbus-Schlüssel für die einstellbaren Domlager, eine kurze Einbaudokumentation und selbstverständlich das offizielle Schweizer Beiblatt bei.

Der Einbau

Unser TestfahrzeugSoweit so gut, das Fahrwerk vermag auf den ersten Blick absolut zu überzeugen, nun geht es an den Einbau. Bei unserem Testfahrzeug handelt es sich um einen komplett originalen 1998er Subaru Legacy 2.5 Limited A. Als erstes habe wir die originale Fahrwerkshöhe vorne und hinten gemessen und notiert. Dieser Ausgangswert war wichtig, da der Wagen genau 3,5 cm tiefer gelegt werden sollte.

Da die hinteren Dome des Legacys verkleidet sind, mussten wir die Rückbank ausbauen. Der Legacy verfügt vorne und hinten über McPherson Federbeine, welche an den Domen mit drei Muttern und unten am Achsschenkel mit zwei Bolzen gesichert sind. Während wir die Bolzen an den Domen relativ leicht lösen konnten, mussten wir für die Bolzen an den Achsschenkeln viel WD40 und eine Verlängerung für die Ratsche verwenden. Zusätzlich müssen die Bremsschläuche und die ABS Leitungen an den originalen Federbeinen gelöst werden. Schön zu sehen: Vorbereitete Halterungen für Brems- und ABS LeitungenDie ABS Leitungen sind geschraubt, die Bremsleitungen verlaufen durch eine Halterung am Stossdämpfer. Wer also die Bremsschläuche nicht abnehmen möchte, kommt nicht darum, diese Halterung zu zerstören (wir haben einen Seitenschneider und eine Zange verwendet).

Sind die originalen Federbeine ausgebaut, kann das Gewindefahrwerk bereits eingebaut werden.

Wie man auf den Bildern sieht, sind für die Bremsschläuche und die ABS Leitungen am BC Racing Gewindefahrwerk Halterungen vorbereitet. Die ABS Leitungen können wieder angeschraubt werden, die Bremsschläuche werden mit den originalen Plättchen wieder befestigt. Perfekt! Wir haben schon erlebt, dass man bei gewissen Gewindefahrwerken Halterungen selber basteln oder zusätzlich bearbeiten muss, hier ist alles „Plug-n-Play“.

Alles kontrollieren und sauber anziehenZu guter Letzt stellten wir die Höhe des Fahrwerks ein. Hier kommt man kaum ums Pröbeln herum. Wir haben vorne rechts begonnen und das Fahrwerk +/- auf die gewünschte Höhe eingestellt, dann haben wir das Rad montiert, das Fahrzeug vorsichtig zu Boden gelassen, nachgemessen und dann die Höhe gemäss der Messung korrigiert. Auf die linke Seite konnten wir dann die Distanz zwischen dem oberen Konterring für die Federvorspannung und dem unteren Konterring übertragen und erhielten so exakt die gleiche Tieferlegung. Hinten gingen wir gleich vor. Bei der Einstellung der kombinierten Druck- und Zugstufe haben wir vor allem auf die Alltagstauglichkeit des Fahrzeugs geachtet und ein konservatives Setup gewählt: Hinten: 20 Klicks auf „Hart“ – Vorne 10 Klicks auf „Hart“.

Nachdem alle Arbeiten beendet sind müssen unbedingt nochmals alle Bolzen und Muttern kontrolliert und mit dem Drehmomentschlüssel gemäss Werkstatthandbuch angezogen werden. Zusätzlich sollten alle Konterringe nochmals überprüft und gesichert werden (hier empfiehlt sich der gefühlvolle Einsatz eines Plastik- oder Gummihammer).

Die ersten Kilometer

Nach dem Einbau ging es auf eine kurze Probefahrt. Hierbei achteten wir vor allem auf Geräusche des Fahrwerks und das allgemeine Fahrverhalten. Wir konnten keine Probleme feststellen, der Wagen fuhr sich prima. Das Rollen in den Kurven, welches das hohe, weiche Originalfahrwerk verursacht hat, war praktisch weg. Zudem viel auf, dass das Einlenken und das Bremsen nun schöner, harmonischer, von statten gingen. Bodenwellen werden durch das Fahrwerk gut geschluckt. Natürlich ist das Fahrwerk härter und straffer als das Originalfahrwerk, aber auf keinen Fall aufdringlich oder unangenehm.

Sicherlich ist der Legacy auch mit dem Fahrwerk kein Sportwagen, trotzdem macht das Fahren nun viel mehr Spass. In den nächsten Tagen wird das Fahrwerk noch korrekt eingestellt (Spur/Sturz/Lenkgeometrie), momentan hat der Wagen noch ein relativ starkes Untersteuern. Das BC Racing Fahrwerk hat bis jetzt gehalten, was es versprochen hat. Ob es sich auch im Langzeittest und vor allem auf der Rennstrecke beweisen kann, wird sich zeigen. Wir sind aber sehr zuversichtlich!

Falls Ihr mehr wissen wollt über BC Racing helfen euch Pascal (pascal@circuit-parts.ch) und Stefan (stefan@circuit-parts.ch) von Circuit-Parts gerne weiter. Besucht auch ihre Website: www.circuit-parts.ch!

Achtung: Auch wenn der Fahrwerkseinbau relativ einfach aussieht, müssen diese Arbeiten immer durch Fachleute ausgeführt werden! Bedenkt, dass das Fahrwerk ein sicherheitsrelevantes Teil ist. Weder TrackDays.ch noch Circuit-Parts GmbH übernehmen irgendwelche Haftung, bei eventuellen Schäden, welche durch den Ein- oder den Umbau von Fahrwerken gemäss diesem Bericht entstehen.

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Toyo R888 Semi-Slick Sammelbestellung

Neus Jahr, neue Saison, neue Sammelbestellung.

Nach dem grossen Erfolg der letztjährigen Sammelbestellung über unseren Webshop und in diversen Foren (z.B. www.evo-forum.ch, www.200sx.ch, uvm.), bieten wir auch dieses Jahr wieder Toyo R888 Semi-Slicks zum unschlagbaren Preis.

Die Sammelbestellung werden wir bis ca. mitte März 2010 laufen lassen.

Die genauen Dimensionen und Preise findet Ihr hier: Preisliste
Fragen und Bestellungen bitte per Email an: info@circuit-parts.ch

Freundliche Grüsse

Stefan Sutter

Circuit-Parts
Zentrumstrasse 3
5314 Kleindöttingen

www.circuit-parts.ch
www.prosport-performance.ch

Mail: stefan@circuit-parts.ch
Mobile: 079 380 37 04

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